Cupra Marittima

Cupra Marittima ist ein kleiner Badeort an der adriatischen Küste, der dank seiner üppigen Vegetation - Palmen, Pinien und Oleander - einen entspanntenden Zauber auf den Besucher ausübt. Der 2 km lange Sandstrand ist selten überfüllt. Campingfreunde finden die größten Plätze gegen Norden zwischen Cupra und Pedaso.

Die Ortschaft Cupra hat ihre Wurzeln in der Frühzeit und erlebte eine bedeutende Entwicklung während der picenischen Kultur. In der Umgebung sind viele Gräber aus dem 12. Jh. v. Chr. gefunden worden. Sie enthielten Wagen, Waffen, Schmuck und Vasen. Ihre Blüte erlebte die Gegend zur Zeit der Römer, die einen etruskisch-sabinischem Kult folgten. Sie errichtenten einen Tempel der Göttin Cupra gewidmet, was die Entstehung des Ortes Cupra Marittimas förderte. Von diesem Ort haben schon die Historiker Strabone, Pomponio Mela, Plinius (Naturalis Historia) erzählt. Wie die Überreste des Kaisertempels noch heute beweisen war das antike Cupra sehr groß.

Besonders sehenswert ist die Ruine des alten Schlosses von S. Andrea (XIII Jh.) (seit Sommer 2003 finden an der Ruine S. Andrea abendliche Konzerte mit klassischer Musik statt) und die Kollegiatkirche, die einen Triptichon von V. Crivelli besitzt. Interessant ist auch das archeologische Stadtmuseum und das Museo di Malacologia, das größte Museum der Welt über Muscheln.

Jedes Jahr im August findet das traditionelle Fest "Sagra delle Vongole" statt, bei dem die einheimischen Fischer leckere Spaghetti mit Venusmuschelsoße anbieten.

Seit Sommer 2003 gibt es einen 16km langen Radweg von Cupra Marittima am Meer entlang, über die Lungomare von Grottammare und San Benedetto bis Porto D'Ascoli. Er ist bei Nacht sehr gut beleuchtet, so dass Sie jederzeit über diesen befestigten Weg Radfahren, joggen oder spazieren gehen können.

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