Treia

Diese ehemalige Hochburg des Papstes wurde in den Kriegen zwischen Guelfen und Ghibellinen schwer bestürmt. Heute jedoch ist die Atmosphäre überhaupt nicht mehr kriegerisch, im Gegenteil, dort auf dem breiten Wall, wo früher die Befestigunsanlagen waren, stehen heute Häuser mit Balkonen, auf denen die Wäsche zum Trocknen hängt. Alles, was von der ursprünglichen Burg übrigblieb, ist Torre Onglavina (oder Torre di San Marco), der sich mächtig auf einem Felsvorsprung erhebt. Wenn Sie an einem klaren Tag von hier oben ins Land schauen, haben Sie einen der schönsten Panoramablicke, die man sich denken kann, vom Apenninengebirge im Westen bis zum Monte Conero und der Adriaküste im Osten.

Die Stadt ist bekannt wegen der einmal im Jahr am 1. Sonntag im August stattfindenden Disfida del Bracciale, ein heftiges, schnelles Ballspiel, was noch aus der Renaissance stammt und mit drei Spielern je Team gespielt wird. Jeder Spieler hat ein bedrohlich aussehendes zylindrisches bracciale (Armreif) aus Holz über die Hand gezogen. Dieser Reif ist an der Spitze abgeflacht und hat seitlich Zinken aus Holz. Ein Team kann Punkte machen, wenn es ihm gelingt, den Ball mit dem bracciale gegen eine Mauer zu schlagen. Der Gewinner des Spiels tritt dann an gegen die Gewinner der anderen Stadtteile, und so ermittelt man den endgültigen Sieger.

Die Schnelligkeit des Spiels zusammen mit der mitreißenden Unterstützung der Zuschauer schaffen eine unvergeßliche Atmosphäre bis zum letzten Spielmoment und noch danach bis weit in den Abend hinein.

Quelle: www.diemarken.com

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