Das Hinterland

Die Marken sind eine Region, in der die Geschichte, die Kultur und die Landschaft dazu beigetragen haben, eine einzigartige und außerordentliche Realität zu beschreiben, in der eine Entdeckung lohnenswert ist. Ein Besuch im Hinterland der Marche ist nicht nur eine Gelegenheit, um ein ausgeglichene und patriarchalisches Atmosphäre im Frieden der grünen Hügel wiederzuerlangen, sondern auch eine innere und kulturelle Bereicherung durch die Begegnung mit Kunstwerken, mit geschichtlichen Ereignissen, literarischen Erinnerungen und Legenden, in den abgelegensten Punkten dieses großen Landes.

Fast überall ist das kunsthistorische Gut erhalten worden, sowie auch die Kunstwerke, sowohl weil Adel und Prälaten aus jedem Ort ein Lehngut machten, und auch, weil die Geschichte der Städte, die jahrhundertelang die Region teilte, en Künstlern gestattete, in mehreren Gemeinde tätig zu sein.

Die Hügellandschaft, die 69% der Region Marche einnimmt, besteht aus einer gelungenen Mischung von Naturlandschaft mit den von den Menschen im Laufe der Zeit vorgenommenen Veränderungen, zuerst durch die landwirtschaftlichen- forstwirtschaftlichen- und Hirten-Tätigkeiten, und dann, in den letzten Jahren, durch Industrie und Handwerk. Die antiken Straßen sind lebende Zeugen dieses Prozesses und das Ergebnis einer jahrhundertelangen Geschichte und Kultur: die Via Salaria, von den Pizenen vorgezeichnet und dann von den Römern benutzt, um das Adriatische Meer (die Salzküste) mit der Hauptstadt des Kaiserreichs zu verbinden, und die Via Flaminia, Erbe der Konsulstrecke, welche die Verbindung mit dem "Ager gallicus" bis nach Fano gestattete. In der Nähe der Furlo-Schlucht es noch möglich, ein Stück dieser Straße zu Fuß zu durchlaufen, durch die Tunnel, die der Kaiser Vespasiano in den Fels hauen ließ. Wenn an zwischen den marchigianischen Hügeln wandert kann man kleine Ortschaften erblicken, meist in den Cottofarben, die auf den Höhen liegen, wunderschöne Terrassen die ein Tal bewachen, von Stadtmauern umgeben, mit Stadt und Kirchentürmen eng nebeneinander. Hier herrschten jahrhundertelang Fürsten, die oft so fromm waren, daß sie Kirchen errichten der, nachdem sie Schlösser zerstört hatten, und Päpste-Heerführer, die Schlösser und Burgen erbauten. Es gibt zahlreiche geschichtliche Erinnerungsveranstaltungen, die in den wunderschönen alten Ortszentren stattfinden, und auch großartige Feste, anläßlich religiöser Feiertage oder in der Karnevalszeit.

Manchmal sind die Hügel von tiefen Erosionen unterbrochen, die im Marecchiatal, zum Beispiel, einen besonders wirkungsvollen Anblick bieten (in der Nähe der Ruinen der geschichtereichen Burg von Maiolo), und in der Provinz von Ascoli Piceno, in der Gegend des gleichnamigen Ortes, Castignano und Appignano del Tronto. Die ländliche Bauernlandschaft bildet das typischste Element, welches zum größten Teil das vielfältige Umweltbild der Marche formt. Heute noch, trotz der großen jüngsten Veränderungen, sieht man klare Spuren der geschichtlichen Entwicklungen, die das Leben der gesamten Region bestimmt haben: man beginnt von dem weitläufigen und mehrzentrigen System der tausende von Ortszentren und alten Stadtkerne, bis zum dichten Straßennetz (von altem Ursprung), und zum Reichtum der abgelegenen Denkmäler (alte Kirchen, Abteien, Kloster, Villen, ,Türme, Schlösser, Ziegelbrennerei, Mühlen). Das ländliche Aussehen der Hügellandschaft der Region Marche hat sich durch das Feldernetz des Mehranbau- und des Halbpachtsystems gebildet, heute sind diese Anbautechniken teilweise von den Intensiv- und Spezialanbaumethoden ersetzt worden, wie die Obstplantagen im Aso-Tal und die Weinberge, die Esino-Tal und Hügeln bei Ascoli Piceno reichen.

Oft sind antike Villen oder Herrenansitze, intakte Beispiele der Halbpachtarchitektur, in Zentren verwandelt worden, wo man Urlaub auf dem Bauernhof verbringen kann, vor allem in den höher gelegenen Gebirgszentren, wo man sich in Ruhe aufhalten kann, oder nur halten um biologische Erzeugnisse zu kaufen, oder um die typischen Gerichte der marchigianischen Küche zu genießen. Von der sanften Hügellandschaft geht man oft zur Herbe der strengen und steinigen Berge über, die mehrmals von bezauberenden Schluchten durchbrochen werden. In der Nähe von Cagli, zum Beispiel, wenn man auf der Via Flaminia fährt, stößt man auf man die Burano-Schlucht und die Furlo-Schlucht.

Entlang des Esino-Tals - der Fluß, der am Anfang des IV. Jahrhunderts vor Christus die Grenze zwischen dem von den Pizenen noch bewohnten Land und der vom keltischen Volk der Senonen-Gallier eroberten Gegend markierte - in den Gemeinden Serra San Quirico und Genga, ist man von den imposanten Kalkwänden der Rossa- und der Frasassi-Schlucht beeindruckt, die beide im gleichnamigen Park zufinden sind.

In der Region Marche sind 80.000 Hektar, fast 10% des gesamten Regionalgebietes, geschützt. Zahlreich sind die naturgeschützten Zonen: zwei Nationalparks (der Sibillini und Gran Sasso Gebirge und Laga-Gebirge), die mit über 60.000 Hektar im marchigianischen Gebiet zufallen, vier Regionalparks (Sasso Simone und Simoncello, Rossa und Frasassischlucht, und, an der Küste, San Bartolo-Berg und Conero-Berg) mit ca. 20.000 Hektar, zwei Naturreservoirs (Abbadia di Fiastra und Torricchio-Berg) mit über 2.000 Hektar, über 100 Pflanzenflächen, 15 Staatsforstwälder. Das Schmuckstück der marchigianischen Landschaft besteht aus der Gruppe der Sibillini-Berge. Diese wurden im Jahre 1993 zum Nationalpark - der in Visso liegt - mit einer Gesamtfläche von 70.000 Hektar und einer Länge von ca. 40 Km. , es enthält 16 marchigianische und 2 umbrische Gemeinden. In dieser Gegend befinden sich Zeugnisse der Eiszeit in der Quaternarära und es werden auch alpenländische Arten von Pflanzen und Tieren vorgefunden. Hier sieht man Naturszenen mit großem Effekt, richtige Meisterwerke, von den atmosphärischen Verwitterungen im Laufe der Jahrtausende erschaffen. Tiefe Gletscherzirkel, die die Kraft und Macht der antiken Gletscher, die Landschaft zu modeln, bezeugen, sind besonders auf dem Rotondo-Berg, auf dem Vettore-Berg, dem Bove-Berg und im oberen Panico-Tal sichtbar.

Es gibt zahlreiche Gebirgshöhen, die über 2.000 Meter hoch sind, unter anderen der Vettore-Berg (2,476 Mt.), auf dem sich der Pilato See befindet, der einzige natürliche See der Region Marche, wo sich der kleine, seltene und rötlichen Marchesoni-Kirozephalus vermehrt. Nicht weit ist der Sibilla-Berg (2.173 Mt.), wo die in ganz Europa bekannte Prophetin lebte, wo Welten Atmosphären und Geschichten anderer Zeiten wachgerufen werden.

Am südlichen Ende der Sibillini-Berge liegt Arquata del Tronto, mit ihrer superben mittelalterlichen Burg, die einzige Gemeinde Italiens die in zwei Nationalparks liegt. In der Tat dehnt sich der Park der Sibillini-Berge ohne Unterbrechnung bis zum Nationalpark vom Gran Sasso und der Laga-Berge aus, gekennzeichnet aus dem Mergel-Sand-Gestein, durch die dichten Wälder und die wunderschönen Wasserfälle, wie die von Volpara und Selvagrande.

Einen Besuch wert sind auch die letzten Beispiele der alten Steinhäuser aus dem 15. Jahrhundert in den kleinen und zahlreichen Ortsteilen von Arquata und Castel di Luco, im Ortsteil Paggese von Acquasanta, typisch für seiner runden Form; Umito typisches Bergdorf mit den wunderschönen jahrhundertealten Kastanienwäldern, Ausgang für faszinierende Ausflüge in den üppigen Wäldern, die auch aus Buchen und weißen Tannen, die hier einen von den zwei Standorten in der Region Marche haben, bestehen. Auch im Regionalpark Sasso Simone und Simoncello, im Herzen vom Montefeltro - wo Cosimo dei Medici die berühmte "Cittá del Sole" errichten ließ, von der heute nur einige Ruinen übrigbleiben - kann man schöne Spaziergänge in den Wäldern unternehmen, wie Buchenwald von Pianacquadio.

In der Provinz Ancona befindet sich der Regionalpark der Rossa- und Frasassischluchten, der auch ein anderes sehr interessantes Biotop enthält, das eindrucksvolle Scappuccia-Tal. In der Frasassi-Schlucht hat sich der Fluß Sentino seinen Weg gegraben, und dadurch ist ein komplexes unterirdisches System standen, bekannt mit dem Namen "Frasassi-Höhlen", es wurde zu einem der interessantesten der Welt, und zieht daher jedes Jahr tausende von Besuchern an. Durch einen stillen ca. einstündigen Spaziergang kann man staunend kleine Seen, mit Intarsien bearbeitete Stalaktiten, riesige Stalagmiten, bis zum majestätischen Ancona-Abgrund (240 Mt. hoch) bewundern. Die Rossa-Schlucht ist, im Aussehen, der von Frasassi ähnlich, und weist große Kalksteinhöhlen auf, unter anderen die Vemino-Grotte. Weiter südlich, in der Provinz Macerata, befindet sich das Naturreservoir von Abbadia di Fiastra und das vollständige Naturrreservoir Montagna di Torricchio. Das Erste bewahrt eine Agrarlandschaft die im Laufe der Zeit die Zeichen die Atmosphären mittelalterlicher Art erhalten hat, darin einbegriffen ist die monumentale Abtei, im Jahr 1142 von den Zisterzensermönchen erbaut wurde, mit den ausgegrabenen Steinen altrömischen Stadt "Urbs Salvia".

Das Naturreservoir von Torricchio liegt zwischen Camerino und Visso, in der Nähe des Nationalparks der Sibillini-Berge, und hat eine Fläche von 317 Hektar, es bewahrt hingegen die typische Gebirgslandschaft der marchigianischen Hügel, und wurde vom Europäischen Rat als biogenetisches Reservoir anerkannt.

In der Provinz Ancona befindet sich der Regionalpark der Rossa- und Frasassischluchten, der auch ein anderes sehr interessantes Biotop enthält, das eindrucksvolle Scappuccia-Tal. In der Frasassi-Schlucht hat sich der Fluß Sentino seinen Weg gegraben, und dadurch ist ein komplexes unterirdisches System standen, bekannt mit dem Namen "Frasassi-Höhlen", es wurde zu einem der interessantesten der Welt, und zieht daher jedes Jahr tausende von Besuchern an. Durch einen stillen ca. einstündigen Spaziergang kann man staunend kleine Seen, mit Intarsien bearbeitete Stalaktiten, riesige Stalagmiten, bis zum majestätischen Ancona-Abgrund (240 Mt. hoch) bewundern. Die Rossa-Schlucht ist, im Aussehen, der von Frasassi ähnlich, und weist große Kalksteinhöhlen auf, unter anderen die Vemino-Grotte. Weiter südlich, in der Provinz Macerata, befindet sich das Naturreservoir von Abbadia di Fiastra und das vollständige Naturrreservoir Montagna di Torricchio. Das Erste bewahrt eine Agrarlandschaft die im Laufe der Zeit die Zeichen die Atmosphären mittelalterlicher Art erhalten hat, darin einbegriffen ist die monumentale Abtei, im Jahr 1142 von den Zisterzensermönchen erbaut wurde, mit den ausgegrabenen Steinen altrömischen Stadt "Urbs Salvia".

Das Naturreservoir von Torricchio liegt zwischen Camerino und Visso, in der Nähe des Nationalparks der Sibillini-Berge, und hat eine Fläche von 317 Hektar, es bewahrt hingegen die typische Gebirgslandschaft der marchigianischen Hügel, und wurde vom Europäischen Rat als biogenetisches Reservoir anerkannt.

Es gibt zahlreiche Gerichte und Spezialitäten, die man probieren kann: die "Vincisgrassi", die "Olive ascolane", die "Maccheroncini di Campofilone", das "Ciauscolo", das "Frustingo", der "Bostrengo", der "formaggio di fossa di Talamello", Trüffel, Pilze, Schafskäse, die "Casciotta di Urbino", der "prosciutto di Carpegna" die "salame di Fabriano" der Honig, das naturreine Olivenöl, usw.

Die Region Marche hat 11 verschiedene DOC Weine, ein Wein pro Berg: der Rosso Conero, der Rosso Piceno mit dem Rosso Piceno Superiore von den Bergen bei Macerata, der Vernaccia di Serrapetrona, der Falerio, der Bianchello del Metauro von den Bergen bei Pesaro, der Verdicchio dei Castelli di Jesi, der Verdicchio di Matelica, der Lacrima di Morro d'Alba, der Esino.

Aber die Region Marche bietet vor allem, außer dem Badetourismus an der Küste, die natürlichen Schönheiten des Innenlandes, mit wirkungsvollen Routen zu den "hohen Orten" oder ins Hinterland, auf der Suche nach dem reichen kunstgeschichtlichen und kulturellen Vermögen, das sie so gut zu erhalten weiß.