Die Kunststädte

Der Schriftsteller Guido Piovene hat die Landschaft der Region Marche als die typischste der italienischen Landschaften beschrieben, und beschreibt sie als "gefiltertes Land, das klassischste unserer Länder". 500 Piazza, mehr als 1000 wichtige Denkmäler, an die hundert Kunststädte, 33 Burgen, 106 Schlösser, 15 Festungen, 170 Türme, tausende von Kirchen, unter diesen 200 romanische, mehr als 40 gut erhaltene Abteien, 163 Wallfahrtsorte, 24 archäologische Plätze, 71 historische Theater, 42 von denen noch tätig.

Die höchste Dichte Italiens an Museen und Gemäldegalerien: 242 in 246 Gemeinden. 315 Bibliotheken, die mehr als 4 Millionen Bücher beherbergen, einige von eher Tradition und Wächter von Druckausgaben des 16. Jahrhunderts und von Manuskripten. Wertvolle Schatztruhen der Kulturgüter sind auch die vielen Kunststädte. In der Provinz Pesaro-Urbino, wenn man von der Küste zum Landesinnere fährt, begegnet man Zentren, die heute noch an die Denkwürdigkeiten der Renaissance erinnern, aufgrund der Anwesenheit, in der Gegend, einiger der wichtigsten italienischen Herrscherfamilien: die Malatesta, aus Pennabilli stammend, die Montefeltro, aus S. Leo herkünftig, und die Della Rovere. Pesaro, das altrömische Pisaurum, schon von den Pizenen bewohnt, war bis zum Jahr 1631 Sitz der Herrscherfamilie Della Rovere, dem Jahr, in dem das ganze Herzogtum dem Kirchenstaat abgetreten wurde.

Der Herzogspalast, die Burg "Rocca Costanza" und die im Museum aufbewahrten Schätze beschwören auf vollkommener Art das von der Stadt erreichte Herrschafts- und Hofniveau herauf, und dies erzeugte auch in Urbino, auf perfekter Art und Weise, der Herzogspalast, von Federico da Montefeltro gewollt.

Federico schaffte es die natürliche und städtische Ausdrucksweise der Stadt zu ändern, prägte sie auf immer mit dem Herzogspalast, wie sich mit den märchenhaften "Türmchen" auf die Straße, die von Urbino nach Urbania weiterführt, öffnet. Seit 1912 beherbergt der Herzogspalast die "Nationalgalerie der Marken" (Galleria Nazionale delle Marche), die mit Werken Rasffaello, von Piero della Francesca, Tiziano, Paolo Uccello, u.s.w. Der Palast schließt sich Ideal den anderen Gebäuden an, die aus der herzoglichen Initiative entstanden, von Francesco di Giorgio Martini konzipiert und auch ausgeführt. Brachte der Künstler aus Siena auch den Herzogspalast in Urbania (einstige das Casteldurante der Majolikakunst) in Ordnung, er erdachte die Struktur das Jagdschlosses des Herzogs (Barco Ducale), und sein Geist findet sich auch im "Palazzo della Ragione", heute Sitz der durantinischen Stadtgemeinde.

Francesco di Giorgio Martini füllte das Herzogtum auch mit märchenhaften Befestigungstürmen, intakte Schatztruhen, gefüllt mit Taten und geschichtlichen Erinnerungen: in S. Leo, die Festung in der Graf Cagliostro gefangengehalten wurde und starb ("der schönste und größte Kriegsapparat der Region" laut Pietro Bembo), erhebt sich großartig auf dem Gipfel eines Felsens (in 639 Mt. Höhe), das der gesamten Region des Montefeltro den Namen gegeben hat; in Mondavio die mächtige Burg, eingeschlossen in einer antiken Mauerkette, in der ein Historik-Museum und ein Zeughaus eingerichtet wurde; in Cagli die imposante Burg, von der nur noch der große ellipsoidische Turm und der unterirdische Geheimgang, heute Sitz des Zentrums für zeitgenössische Bildhauerkunst, übrig sind; in Sassocorvaro die Burg der Familie Ubaldini, wo während des letzten Weltkrieges 10.000 Kunstwerke aufbewahrt und gerettet wurden, und wo heute ein neues Museum eingerichtet wurde, den gefährdeten Kunstwerken gewidmet, die sogenannte 'Kunstarche". In geringer Entfernung der Burgen von Francesco di Giorgio Martini befindet sich die Burg von Gradara, gebaut von der Familie Griffo und von den Sforza und Malatesta umgebaut, reich an Renaissancefresken und an Liebeserinnerungen von Dante's Paolo und Francesca. An diesen Orten ist es noch möglich, die mittelalterliche Atmosphäre zu genießen, beim Spaziergang im Borgo oder entlang der Mauern, mit den Türmen und den eckigen und bezinnten Türmchen.

Ein anderes Zeugnis der Macht der Familie Malatesta in der Region Marche ist der gleichnamige Palast, der sich in der zentralen Piazza XX Settembre in Fano befindet, wo die Familie bis zum Jahr 1463 ihren Sitz hatte.

Diese Stadt bewahrt noch viele Spuren ihrer römischen Herkunft, wie z.B. den großen Augustusbogen, Tor zur antiken und berühmten Via Flaminia. Nennenswert sind auch der 'Palazzo della Ragione", der Malatestianische Hof, die S. Patemiano-Kirche, die Kathedrale. Senigallia, in der Provinz Ancona, gehörte einst zum Herzogtum Urbino, wie die große alte "Roveresca"-Burg bezeugt; im Inneren kann man, noch möglich, einen altrömischen Aussichtsturm besichtigen. Sehenswert sind auch der "Palazzetto Baviera"(Bayernpalast), das Kloster der Heiligen Gnadenmutter und der Palast Mastai-Ferretti, Papst Pius X gewidmet, der gerade in dieser Stadt geboren wurde. Ancona, Landeshauptstadt der Marche, wurde von den Sirakusanern im IV. Jahrhundert v.C. gegründet. Die Stadt ist Mittelpunkt von Handels- Tourismus- und Militärtätigkeiten, und sie hat ihre Existenz immer an den Hafen gebunden, der Zweitwichtigste im Adriatischen Meer, nur hinter Venedig. Man kann dort eins der schönsten romanischen Denkmäler Mittelitaliens bewundern: die Kathedrale von S. Ciriaco, und auch andere schätzenswerte Gebäude, wie z.B. die 'Loggia der Händler', die S. Agostino-Kirche, die städtische Gemäldegalerie, alles Symbole der wichtigen historischkulturellen Rolle, die diese Stadt innehatte, vor allem zwischen 1400-500.

Wenige Kilometer von Ancona entfernt befindet sich Loreto, der größte Marienwallfahrtsort Italiens, besucht von Millionen Pilgern aus aller Welt. Man verbindet die Stadt mit dem Heiligen Haus von Nazareth, der Legende nach Engeln im Flug hergebracht wurde, um es vor den Moslems zu retten, die im Jahr 1294 in Palästina eingedrungen waren. Im Wallfahrtsort waren auch einige der größten Künstler des XV. Und XVI: Jahrhunderts tätig: Melozzo da Forli, Luca Signorelli, Bramante, Sansovino und Lorenzo Lotto. Nicht weit befindet sich Recanati, der "Borgo" der in der Verehrung für Giacomo Leopardi, einer der größten italienischen Dichter, lebt, und der die Besucher zu einer Rundfahrt einlädt, die dem Dichter ans Herz gewachsenen Plätze zu besichtigen.

Die ihm gewidmete Piazza mit seinem Denkmal, die im Rathaus aufbewahrten Memoiren (zusammen mit der Gemäldegalerie und dem Beniamino Gigli-Museum), die Leopardi-Abteilung der Bibliothek Benedettucci, der Glockenturm der S. Agostino-Kirche, welcher der berühmte Turm des "einsamen Spatzes"ist, die stille Piazza vom 'Samstag im Dorf' mit dem Palazzo Leopardi, Geburtshaus des Dichters, das anliegende Nationale Zentrum für Leopardistudien. Einen Besuch wert sind auch die Orte: Osimo, das römische Auximum, reich an Überresten, wie die dreizehn römischen Statuen aus der Zeit des Imperiums, die im Rathaus aufbewahrt worden, der Dom und die Wallfahrtskirche, dem Heiligen Giuseppe da Copadino geweiht, Ziel vieler Pilgerfahrten.

Offagna, von der dekorativen Festung mit quadratischem Grundriß überragt, mit ihren Türmen und dem imposanten Mastio; Corinaldo, die eine der großartigsten Stadtmauer-Ketten vorweist, und ein historisches Stadtzentrum von hohen landschaftlichen Wert. Die ganze Länge von 912 Meter ist sichtbar, entlang der Umgehungsstraße und wenn man Stücke des alten Rundganges entlanggeht.

Einen Besuch lohnt auch die Wallfahrtskirche von S.Maria Gorefti aus dem 18. Jahrhundert und die Kirche der Schmerzensmutter mit der Krypta (1947), der jungen Märtyrerin geweiht. Sassoferrato hat seinen Ursprung in der römischen Stadt "Sentinum", von der Gebäudeüberreste, gepflasterte Straßen, und Mauern erhalten geblieben sind. Die Stadt besteht aus zwei Kernen: der moderne Borgo, und, hoch auf dem Hügel, dem Schloß, von den Ruinen der Burg überragt, die im Jahr 1368 ein besuch lohnt der St. Franziskuskirche, Palazzo Montanari, Palazzo dei Priori und Palazzo Oliva aus dem 15. Jahrhundert, in dem sich die Gemeindebibliothek mit ihren über 10.000 Büchern befindet, Manuskripten, Inkunabel, Druckausgaben des 16. Jahrhunderts.

Im Innenland bei Ancona öffnet sich das Tal des Flusses Esino, von Jesi beherrscht. Das römische Aesis, wo Kaiser Friedrich der 11 von Hohenstaufen und der Musiker G. Battista Pergolesi geboren wurden, besitzt eine beträchtliche Gemäldegalerie, wo man eines der Meisterwerke von Lorenzo Lotto bewundern kann, das Altarbild von S. Lucia. Die Stadt ist von antiken Stadtmauern umgeben, dessen Zeichnung noch erhalten ist. Hier erbaute Francesco di Giorgio Martini das "Palazzo della Signoria", ein großes bürgerliches Denkmal. Weiter herauf im Tal erreicht man Fabriano, schon seit dem 14. Jahrhundert wegen der Papierverarbeitung weltberühmt.

Fabriano, eine Verbindungskette für die Beziehungen zwischen Marken und Umbrien, erhält sein mittelalterliches Aussehen intakt, rund um die "Piazza del Podesta" gemodelt, durch viele Gemälde, die sich in der städtischen Gemäldegalerie befinden, beschrieben, Von dieser Stadt, in der der berühmteste und raffinierteste Vertreter des internationalen gotischer Stil, Gentile da Fabriano, geboren wurde, ist es leicht die Stadt Camerino, in der Provinz Macerata zu erreichen. Diese Stadt war im 15. Jahrhundert , während der Herrschaft der Familie Da Varano, Mittelpunkt einer Blütezeit der Wirtschaft und der Kunst, gekennzeichnet durch die Entstehung der Malerschule, die von Federico Zeri als eine der wichtigsten der Renaissance eingestuft wurde. Camerino besticht mit einer der ältesten und berühmtesten Universitäten Europas mit Sitz im Herzogspalast, und die Stadt hat ihr mittelalterliches Aussehen bewahrt und erhebt sich schützend über die umliegende Landschaft, wie sie oft vom größten italienischen Theaterdichter nach Luigi Pirandello, Ugo Betti, beschrieben wurde.

Von Camerino kann man leicht Tolentino erreichen, wo eine der berühmtesten Wallfahrtskirchen Mittelitaliens, die Basilika von S. Nicola entstand, in der sich der "Cappellone", eine Freskomalerei von Pietro da Rimini, befindet, eines der höchsten Exemplare der giottischen-rimineser Schule. Interessant ist auch das Vaccaj-Theater, ende 18. Jahrhunderts eingeweiht, und das Internationale Karikatur Museum, In der Gegend zwischen den Gemeinden Tolentino und Urbisaglia befindet sich eine der wichtigsten Abteien der Marken, "S. Maria di Chiaravalle di Fiastra", im Jahr 1142 mit Steinen aus der altrömischen Stadt Urbs Salvia erbaut, und das Schloß der "Rancia". San Severino Marche, in der Nähe der römischen Stadt Septempeda entstanden, deren Reste im archäologischen Areal sichtbar sind, wurde zwischen 1300 und 1400 zu einem der europäischen Zentren des internationalen gotischen Stil, dank der Tätigkeit der Herrscherfamilie Smeducci und der Salimbeni-Brüder, die nicht nur hier, in ihrer Heimatstadt, tätig waren, sondern auch in Urbino.

Einen Besuch ist auch Matelica wert, interessante Kunststadt mit dem "Achteckigen Brunnen" aus dem 16. Jahrhundert, mit einigen Kirchen, den monumentalen Gebäuden und den großartigen Kunstsammlungen im Museum Piersanti, Wandteppiche aus dem 15. und 16. Jahrhundert und Zeichnungen aus dem 16. Und 17. Jahrhundert. Macerata, auf dem Hügel gegründet, als Fluchtstätte vor den Barbarenüberfällen gegen die römische Stadt Helvia Recina, ist besonders reich an Kunstwerken der Renaissance, des Barocks aus dem 18. Jahrhundert. Seine repräsentativsten Denkmäler sind die "Arena Sferisterio" von Ireneo Aleandri, wunderschönes Beispiel neoklassischer Architektur, eines der wichtigsten Italiens, jedes Jahr Sitz von großen Oper- Sommerfestspielen. Die Basilika der Gottesmutter der Gnade, der Freiheitsplatz mit der Händlerloggia und dem Uhr-Turm, die zahlreichen Museen, die bilderreiche Moderne-Gemäldegalerie von Palazzo Ricci, die Bibliothek mit 350.000 Büchern und die alte Universität machen Macerata zu einem kulturellen Anhaltspunkt. Einen Besuch wert ist auch der mittelalterliche Borgo von Sarnano, berühmt für das rote Cotto der Hausdächer, für die engen und steilen Straßen, zum Teil mit Stufen, die in einer stillen kleinen Piazza enden, die städtische Gemäldegalerie, die wichtige Werke beherbergt, die Thermen und die Skianlagen.

Nicht versäumen sollte man das alte Zentrum von Civitanova Alta, großteils noch von alten Schloßmauern aus dem 15. Jahrhundert umgeben, mit Türmen, Bollwerken und zwei Toren, das Herzogspalast der Familie Cesarini, das Haus von Annibal Caro und die städtische moderne Kunstgalerie "M. Moretti", Monte San Giusto, wo man, in der Kirche von S. Maria in Telusiano, die "Kreuzigung", das Meisterwerk von Lorenzo Lotto, bewundern kann, das einzige Meisterwerk, das an seinem ursprünglichen Ort aufbewahrt wird. Im Palazzo Bonafede, zusammen mit den Fresken von Aspertini, wird die Sammlung der alten "großen" Zeichnungen aufbewahrt. In der Provinz Ascoli Piceno befindet sich Fermo, eines der reichsten Zentren der Marken zu römischer Zeit und im Mittelalter. Die mächtigen römischen Zisternen, die wunderschöne Piazza del Popolo, der Palazzo dei Priori aus dem 16. Jahrhundert, der in seinen Sälen die städtische Gemäldegalerie beherbergt, mit wichtigen Bildern der venezianischen und marchigianischen Schule, und ein kostbares Gemälde von Rubens; der Palast der Studien (Palazzo degli Studi) mit der Bibliothek, reich an mehr als 400.000 Büchern, Manuskripten und Druckausgaben des 16. Jahrhunderts, die vielen naturalistischen und archäologischen Museen sind heute noch das Zeugnis für die historischen und kulturellen Ursprünge.

Weiter südlich befindet sich Ripatransone, kleines Schmuckstück mit wirkungsvollem altem Zentrum, mit der kleinsten Gasse Italiens (43 cm. breit), reich an archäologischen Fundstücken und Denkmäler, wie die Kathedrale und der Palazzo del Podesta. Wenige Kilometer entfernt liegt Offida, mit ihren intakten alten Stadtmauern, wo noch die Burg und die mächtige Abtei von der Heiligen Mutter von der Burg, eines der wichtigsten romanisch-gotischen Denkmäler der Marken, erhalten geblieben sind. Die Provinz Ascoli Piceno beweist, mit ihren römischen Monumenten (die Reste des Theaters und die Brücke aus der Augustuszeit) und ihren mittelalterlichen Besonderheiten (die St. Franziskus-Kirche, der Dom, die Taufkapelle), eine außerordentliche Vergangenheit, geprägt von der warmen Farbe des Travertino-Marmors und von der römischen Via Salaria, von der einige Spuren übriggeblieben, oft in mittelalterlichen Gebäuden eingemauert, sind die von der berühmten Piazza del Popolo, jedes Jahr Sitz einer der außergewöhnlichsten geschichtlichen Wiederaufführung Italiens, die berühmte Quintana, sind sich suggestive Routen verbreiten, zwischen mittelalterlichen Straßen und Renaissancepalästen, die oft, wie die Domfassade, von der Hand von Cola dell Amatrice verwandelt worden sind.

Einen Besuch lohnen auch die Zentren von: Acquaviva Picena, von der mächtigen Burgüberragt, mit Resten der Schloßmauern, antiken Häusern und Türmen; Montefortino, wo die Atmosphäre der alten Zeit erhalten geblieben ist, mit den engen Gassen, den Stein- und Ziegel und der Gemäldegalerie, reich an wertvollen Bildern aus der Sammlung des Malers Fortunato Duranti; Amandola, enthält ein schönes altes Zentrum, auch Wallfahrtskirche des Seligen Antonius genannt, die St. Franziskus-Kirche und der Rathaus, wo der Gemeindearchiv (mit 1000 Pergamenten aus dem 11. Jahrhundert und anderen mittelalterlichen Dokumenten) und das Notararchiv, mit wertvollen Handschriften, ihren Sitz haben.

In der Umgebung von Amandola befindet sich eine der interessantesten marchigianischen Abteien, den Heiligen Ruffino und Vitale geweiht, und in Falerone ist es möglich, Reste der alten römischen Stadt von Faleria zu besichtigen, mit dem vor kurzer Zeit restaurierten Theater.

Unbedingt sehenswert ist Sant'Elpidio a Mare, fast gänzlich von den mittelalterlichen Stadtmauern umschlossen, mit dem "Jerusalemschen Turm", von den Malteser Ritterkreuzern im 14. Jahrhundert erbaut, die "Collegiata" (wo Gemälde von Nicola Monti, Palma 11 Giovane, Pomarancio, u.s.w. aufbewahrt werden) und der Rathaus, wo sich zwei wertvolle Kunstschätze befinden:

ein Poliptychon aus 14 Leinwandstücken von Carlo Crivelli und ein Triptychon von Garofalo; Arquata del Tronto, in panoramischer Lage, war in römischer Epoche eine wichtige "Statio" auf der Via Salaria. Der Name des Ortes stammt von der mächtigen Burg aus dem 13. Jahrhundert ("arx"), die den Hügel schmückt, nach der Überlieferung wurde es von Königin Johanna von Neapel wiederaufgebaut und in der letzten Zeit restauriert.